Der Legende nach machte der heilige Adalbert (Święty Wojciech) auf seinem Weg nach Preußen zu seiner christlichen Missionsreise Halt in Wyszogród. Im Laufe der Jahrhunderte prägte die Überlieferung seines Aufenthalts die Identität des heutigen Fordon, das aufgrund seiner strategischen Lage die Schifffahrt auf der Weichsel an der Grenze zwischen Kujawien und Pommern kontrollieren konnte. Seine über tausendjährige Geschichte und das wachsende Interesse am Weichseltourismus können heute zu einem wichtigen Impuls für die Revitalisierung und touristische Entwicklung des Alten Fordon werden.
In dieser Folge unserer Regionalreihe „Kujawien, Pałuki und Umgebung“ möchten wir die Geschichte Fordons näher vorstellen und sein Potenzial als außergewöhnliches Reiseziel präsentieren, dessen besondere Attraktivität im reichen kulturellen Erbe der Weichsel begründet liegt.